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DIE 10 SCHLIMMSTEN WEBSEITEN-FEHLER
Sie lassen sich von Technikern oder Graphik-Künstlern Ihre
Webseite diktieren.

LASSEN SIE NIEMALS EINEN TECHNIK-FREAK ODER EINEN
GRAPHIK-KÜNSTLER IHRE WEBSEITE BETREIBEN!

Ein Teil der Begründung dafür ist, dass jene Person, welche
eigentlich für den Verkauf zuständig ist, ihre Zuständigkeit
und Verantwortung über den Erfolg der Webseite einfach an den
Internet-Techniker oder den Graphik-Künstler abgibt.

Oft scheitert man hier, da die falschen Leute eingesetzt werden.
Zumeist findet man entweder 'Techniker'
(Systemadministratoren, Programmier-Spezialisten) oder
sogenannte 'Kreative' (Webdesigner, Grafiker) auf der wichtigen
Projektleiter-Position. Da technisch orientierte Spezialisten
die Internet-Präsenz zumeist (nur) aus ebensolcher Sicht
sehen, ist die Gefahr groß, dass die Webpräsenz zum
Ablageplatz technischer Spielereien wird. Die 'Kreativen'
wiederum sehen in dieser eine Spielwiese für grafische
Experimente und messen der grafischen Gestaltung die
entscheidende Rolle zu. Die wichtigste Gruppe bleibt hier auf
der Strecke, nämlich der Nutzer der Online-Präsenz: Jene wird
an seinen Bedürfnissen vorbeikonzipiert!

NUR:
WAS WEISS EIN HTML-PROGRAMMIERER ODER EIN GRAFIKER ÜBER
MARKETING?
REGEL NUMMER 1
Der Hauptverantwortliche für den Verkauf sollte
die Strategie für das Internet-Marketing (Webseite) VORGEBEN.
Hübsche Seiten sind zwar nett, aber der Mittelpunkt der
Web-Site sollte sein: "GELD VERDIENEN"

Am besten für das Gesamtprojekt ist wohl der Einsatz eines gut
ausgebildeten Marketing-Fachmannes. Dieser hat von der Pike auf
gelernt, den Kunden in der Mittelpunkt zu stellen. Bei all
seinen Überlegungen wird er darauf achten, den Kundennutzen zu
mehren und dabei aus Kundensicht argumentieren. Dabei muss die
betreffende Person nicht einmal unbedingt perfekte
Internet-Kenntnisse haben, sondern lediglich über große
Surf-Erfahrung verfügen. Der Blick dafür, was ein
Online-Projekt erfolgreich macht, wird am besten geschärft,
indem man sich selbst viel im Netz bewegt. Das heißt: surfen,
surfen, surfen ...
REGEL NUMMER 2
Sie verwenden nicht das Wort: KOSTENLOS (FREE)

Wenn Sie meine Zeilen lesen, werden Sie wissen, dass ich verrückt
danach bin, das Wort FREE (kostenlos) zu benutzen. Die Leute
lieben KOSTENLOSE Dinge, speziell die Internet-Bevölkerung.

Wenn Sie einen KOSTENLOSEN Report, ein Booklet, ein Tonband,
eine Vorabversion eines Programms oder irgendetwas anderes
KOSTENLOS anbieten, dann überlassen Ihnen die Leute ihre
E-Mail-Adresse.

Der Aufbau Ihrer (Adress-)Datenbank ist eine der wichtigsten
Strategien im Geschäftsleben. Die Verwendung von
"KOSTENLOS" hält Besucher länger auf Ihrer
Internetseite und erhöht auch die Mundpropaganda.
REGEL NUMMER 3
Sie geben den Besuchern keine Gründe um zurückzukehren

Der Trick beim Internet-Marketing ist es, dass die Leute möglichst
oft auf Ihre Seite zurückkehren. Wenn Sie den Leuten Gründe
geben, damit diese Ihre Seiten wieder besuchen müssen, so erhöhen
Sie die Wahrscheinlichkeit, dass diese etwas kaufen, oder mehr
über Sie lesen, oder Ihnen einfach den Namen und die
E-Mail-Adresse überlassen.

Die beste Möglichkeit, welche eine Website bietet, ist die,
dass Besucher mit Kaufabsichten für Ihr Produkt sich selbst
bekannt geben!

Wenn Sie Ihre Site sehr oft auf den neuesten Stand bringen, dann
werden diese Besucher wiederkommen. Erfolgreiche Sites müssen
also mehr sein als nur glorifizierte Prospekte.
REGEL NUMMER 4
Ähnlichkeit

Ich kann es einfach nicht glauben wie faul und einfallslos
manche Leute sind, wenn sie Internet-Marketing betreiben.

Da haben sie Zugang zu Millionen von anderen Beispielen und
trotzdem entscheiden sie sich für das Design einer Seite, damit
diese dann genauso ausschaut, wie alle anderen. Dies bezieht
sich auch auf Punkt Nr. 1, womit man dann die ganze Kompetenz an
andere übergibt, damit diese Ihre Seite erstellen und betreuen.
REGEL NUMMER 5
Kein Inhalt

Irgend jemand hat einmal gesagt, es gäbe 3 Gesetze für den
Erfolg einer Website: Inhalt, Inhalt, Inhalt.

Wenn Sie Leute langweilen, dann bleiben diese sicher nicht bei
Ihnen.

Es wird Ihnen hierbei besser ergehen, wenn Ihre Site mehr
"redaktionell" als "kommerziell" ist.
Sicher, sollen Sie verkaufen, aber geben Sie dem Besucher eine
Vielzahl an treffender und aufregender Information.

Ein Grund dafür, dass dies so wichtig erscheint, ist: dass jede
Website mit irgendeinem aufregenden oder ungewöhnlichen Inhalt
fast immer automatisch und sicher KOSTENLOS verbreitet wird.
REGEL NUMMER 6
Das ist der Grund warum ich mich vom üblichen
Internetvolk unterscheide. Wenn Sie keine Namen einsammeln,
verschwenden Sie Ihre Zeit. Jede einzelne Seite Ihrer Website
sollte das Ziel haben, den Namen des Besuchers zu ergattern. Sie
veranlassen ihn dazu, indem Sie ihm Ihre KOSTENLOSE
Mailing-Liste anbieten, ihn fragen, ob er sich ins Gästebuch
eintragen lassen will, aber geben Sie ihm einen Grund (Vorteil),
wenn er dies tut. Laden Sie den Besucher ein, dass er
irgendetwas beitritt, z.B. einem Club, einer Vereinigung, etwas
oder irgendwas ... aber holen Sie seinen Namen!
REGEL NUMMER 7
Der "Wenn wir sie bauen, dann kommen die
Besucher"-Mythos

Viel zu viele Menschen glauben, weil es über 50 Millionen User
im Internet gibt, wird man Millionen Besucher im Monat haben,
weil man jetzt eine Homepage hat. Ha!

Diese werden nicht kommen, solange man seine Website nicht
promoten.

Sicherlich sind alle diversen Suchmaschinen wichtig, aber Sie müssen
wesentlich mehr tun! Es ist zumindest ein Anfang. Legen Sie sich
ein Programm zu, das Ihre Seiten in die großen internationalen,
aber auch in nationale Suchmaschinen einträgt oder beauftragen
Sie ein Unternehmen damit. Setzen Sie in den unzähligen
Kleinanzeigern Inserate, werben sie in Newslettern, setzen Sie
Banner.... kurz, erzeugen sie "traffic" auf Ihrer
Seite.
REGEL NUMMER 8
Man arbeitet nicht daran, sie zu bewerben.

Grundsätzlich: je mehr Sie Ihre Site (Homepage) bewerben, desto
mehr Profit werden Sie durch diese erzielen.

Im wesentlichen sollten Sie Inside Promotion (innerhalb des
Internets) und Outside Promotion (außerhalb) betreiben.

Inside promotion beinhaltet, dass Sie Zeit dafür aufwenden,
anderen online Ihre Web-Adresse mitzuteilen. Dies beinhaltet
auch, dass Sie Seiten finden müssen, welche Ihnen KOSTENLOS
Bekanntheit verschaffen.

Jene Person, welche für den Verkauf zuständig ist, sollte sich
Zeit reservieren für Grundlagenforschung (im Internet), sich
diesbezüglich weiterzubilden und um im Internet Werbung und
Marketing für Ihre Website zu betreiben, wenn Sie Erfolg haben
wollen.

Sie wären ein Narr, wenn Sie auf alle sogenannten
"Internetmarketing-Experten" hören würden. Diese
glauben nämlich, dass Internet-Marketing darin besteht, Ihre
Website bei Suchmaschinen eintragen zu lassen.
REGEL NUMMER 9
Reizvolle vs. Effektive Grafik

Es mag sicher hunderte von Fehlern geben, welche man in einer
Homepage machen kann, aber dieser ist sicher der gravierendste.

Die meisten Techniken wie Java, Flash, Plug-Ins etc. sind auf
einer Website so überflüssig wie ein Kropf. Nicht nur dass Sie
oft nutzlos sind, nein: Oft resultieren durch deren Einsatz auch
technische Probleme beim Betrachter der Site, die eine Nutzung
erschweren, umständlich oder gar unmöglich machen. Niemals (!)
sollte daher z.B. ein Java-Applet auf der Startseite (Homepage)
zum Einsatz kommen.

Nun, Graphik-Künstler werden mich sicher hassen, für das, was
ich jetzt sage, aber eine riesige Grafik könnte zwar einen
Award (Preis, Auszeichnung,) für das Grafische Design gewinnen,
aber wir wollen UMSÄTZE, keine Auszeichnungen!

Vergessen Sie nicht, dass die User das Internet mit 10 kmh
durchsurfen. Wenn diese nun warten müssen, dass sich ein
riesiges Bild oder Grafik aufbaut ... puff, sind sie wieder weg!
Sie haben einen Kontakt verloren.

Also: geben sie auch dem User mit Minimalausstattung eine
Chance, Ihre Seite zu sehen!
REGEL NUMMER 10
Schlechte Hintergründe

Nun, ich selbst kann es kaum glauben, dass Leute so schlampig
sind, aber so viele Homepages sind so schwer zu entziffern, weil
der Text über einen Hintergrund gelegt wird, der es jemanden
kaum möglich macht, diesen zu lesen! |