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"Transit" - Zustand bei DENIC
Es kann passieren das man von der DENIC (Registrierungsstelle für
.de-Domainen) eine Rechnung bekommt. Dies passiert immer dann,
wenn der eigentliche Provider seinen Dienst eingestellt und damit
der Vertrag zwischen der DENIC und dem Provider nicht mehr
besteht. Dann richtet sich die DENIC nun mit ihren Gebührenforderungen
an den Domain-Besitzer. Bei der Eintragung einer Domain schließt
der Kunde sowohl einen Vertrag mit dem Provider als auch mit der
DENIC, wie die Domain-Verwalter auf Anfrage erklärten. Auch wenn
kein Provider-Vertrag mehr existiert, bleibt also eine
vertragliche Bindung mit der DENIC bestehen.
Wie die DENIC
versicherte, werden alle betroffenen Kunden einen Brief
erhalten, worin Ihnen erklärt wurde, dass derzeit für die
Domain kein Provider zuständig sei, was im DENIC - Jargon
"transit" - Zustand heißt. In diesem Info-Brief
werden die Domain-Inhaber informiert, dass Sie in solch einem
Fall drei Optionen haben: Sie können die Domain kündigen, sie
auf einen anderen Provider übertragen oder aber die Domain von
der DENIC kostenpflichtig verwalten lassen. Reagiert der Kunde
innerhalb einer Frist von vier Wochen nicht, geht die DENIC
davon aus, dass die Domain von ihr verwaltet werden soll.
So erklären sich auch die immer wieder versandten
Rechnungen, wovon viele Domain-Inhaber immer wieder betroffen
sind. Wer den ersten Info-Brief ignoriert hat, aber keine
Verwaltung durch die DENIC wünscht, sollte dann schnell reagieren
und sich an die DENIC - Hotline wenden, die man unter den
Rufnummern 069/27235-273 oder 069/27235-275 erreicht. Dann lässt
sich die Domain immer noch löschen oder auf einen anderen
Provider umschreiben, ohne dass dem Domain-Inhaber Kosten
entstehen, verspricht die DENIC.
Aber nicht nur der Wegfall des Providers kann zum "transit"
- Zustand führen, auch nach einem Streit um einen Domain-Namen
verpasst die DENIC der betreffenden Domain diesen Status. Auch
dann hat der Domain-Inhaber drei Möglichkeiten zur Wahl, was er
mit der Domain machen will.
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